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Temperaturmessung
in Schüttgut an Bord von Schiffen

Sicherheit und Compliance durch präzise Temperaturüberwachung im Laderaum von Bulkcarriern – nach IMSBC Code und SOLAS. Mit dem CargoTemp Roller bietet SIKA die bewährte Lösung für Reedereien und Crews.

✅ Erfüllt IMSBC Code Temperatur-Grenzwerte
✅ Dokumentation für RightShip und PSC-Inspektionen
✅ Betriebssicherheit durch Selbsttests und Signalüberwachung

 

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Warum Temperaturüberwachung Pflicht ist

Die Temperaturmessung in Schüttgutladungen an Bord ist entscheidend für Sicherheit und Compliance.

Laut IMSBC Code müssen Schüttgüter wie Kohle, DRI, Getreide, Ölsaaten und Düngemittel regelmäßig auf Temperatur kontrolliert werden.

SOLAS-Vorschriften und Hafenstaatkontrollen (PSC) prüfen die Einhaltung.

RightShip-Inspektionen fordern dokumentierte Nachweise – fehlende Messungen können zur Ablehnung der Ladung führen und teuer werden.

Praxis & Inspektionen – worauf es ankommt

In der Schifffahrt gilt: Nachweis ist Pflicht. Hafenstaatkontrollen (PSC) und Organisationen wie RightShip verlangen bei Bulkcarriern eine nachvollziehbare Dokumentation der Laderaum-Temperaturüberwachung. Entscheidend ist dabei:

  • Werden die IMSBC Code Temperatur-Grenzwerte eingehalten?
  • Liegen Messungen aus unterschiedlichen Laderäumen vor?
  • Ist eine regelmäßige und kontinuierliche Überwachung nachweisbar?

Die Erfahrung zeigt: Wer hier transparente Messungen vorweisen kann, beschleunigt Inspektionen und vermeidet teure Verzögerungen oder gar Ladeverbote.

Typische Schüttgüter & Risiken

Kohleladung Temperatur-Überwachung auf Schiffen

Kohle kann sich im Laderaum selbst erhitzen, vor allem wenn sie vom Typ Brikett oder lignithaltig ist. Dabei steigen Temperatur und die Gefahr von Bränden oder Explosionen deutlich an. Der IMSBC Code schreibt vor, Kohle mit einer Temperatur über 55 °C NICHT zu laden, da das Risiko vor allem in Verbindung mit freiem Sauerstoff stark zunimmt.

Getreide-Temperaturmessung im Schiffsladeraum

Getreide und Ölsaaten neigen zu Gärung, Schimmelbildung und Kondensation, insbesondere wenn heiße Laderaumstrukturen wie Dampfleitungen involviert sind. Temperaturen zwischen 40 °C und 55 °C können bereits zu erheblichen Qualitätsverlusten führen, insbesondere bei Feuchtigkeitsüberschuss oder unsachgemäßer Belüftung.

DRI Temperaturüberwachung nach IMSBC Code

DRI entwickelt bei Feuchtigkeitskontakt hohe Temperaturen und kann Wasserstoff freisetzen, was die Gefahr von Explosionen erhöht. Schon nach dem Handling kann eine Temperatursteigerung von bis zu 30 °C über der Umgebungstemperatur auftreten. Der IMSBC Code fordert hierfür klare Vorgaben für Belüftung und Messung, speziell für die DRI‑Typen C und D.

Weitere Schüttgüter
zur Überwachung

Weitere Schüttgüter wie Dünger, Erz oder Ölpellets zeigen ähnliche Risiken: z. B. Feuchtigkeitsreaktionen, Staubentwicklung oder chemische Reaktionen, die zu Hitzestau, Gasaustritt oder Schäden an der Ladung führen können. Nur durch eine lückenlose Laderaum-Temperaturüberwachung lässt sich vollständige Sicherheit und IMSBC-Compliance gewährleisten.

IMSBC Code Temperatur-Grenzwerte (Beispiele)

  • Kohle: max. 55 °C vor Verladung
  • DRI: max. 650 °C
  • Weitere Schüttgüter: spezifische Grenzwerte laut IMSBC Code

Diese Werte müssen regelmäßig dokumentiert werden, um Sicherheit und Compliance nachzuweisen.

Warum portable Lösungen wie der CargoTemp Roller Standard sind

Feste Sensorsysteme im Laderaum sind selten wirtschaftlich und aufwendig in der Nachrüstung. Reedereien und Crews setzen deshalb auf portable Lösungen, die:

  • flexibel in unterschiedlichen Laderäumen eingesetzt werden,
  • maximale Sicherheit gewährleisten,
  • auch unter rauen Bedingungen zuverlässig und wartungsfrei arbeiten.

Der CargoTemp Roller vereint praktische Handhabung mit höchster Messgenauigkeit – und hat sich in der weltweiten Praxis als Standardlösung für Inspektionen und Routinekontrollen etabliert.

CargoTemp Roller von SIKA: Das seefeste
Schüttgut-Thermometer für den Marine-Einsatz

Der CargoTemp Roller von SIKA ist die praxisbewährte Lösung für die Laderaum-Temperaturüberwachung in Bulkcarriern.

Technische Merkmale:

  • Pt1000-Sensor für höchste Präzision
  • 35 m FEP-Kabel mit 5-m-Markierungen
  • Klares, gut ablesbares LCD-Display
  • Batteriebetrieben – flexibel einsetzbar
  • Automatische Selbsttests und Signalüberwachung
  • Robustes, seefestes Design für den Bordalltag
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Maximale Sicherheit der Crew

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Einhaltung von IMSBC Code und SOLAS

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Nachweis für RightShip und PSC-Inspektionen

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Seit Jahren in der Praxis bewährt

Digitalthermometer Marine
Typ CargoTemp Roller ETC

Präzises Temperaturmonitoring im Laderaum bis 150 °C. Mit Pt1000-Sensor, großem LCD, 35 m temperatur- und ölbeständigem FEP-Kabel (mit Tiefenmarkierungen alle 5 m), bis 50 N Zuglast, batteriebetrieben (displayseitig) mit bis zu 10 Jahren Lebensdauer – ideal für sichere, regelkonforme Anwendung in Bulkcarriern unter anspruchsvollen Bedingungen.

FAQ – Häufige Fragen und Antworten

Welche IMSBC Temperaturgrenzen gelten für Kohle?
Für Kohle gilt ein maximaler Wert von 55 °C vor Verladung.

Muss die Temperatur im Schiffsladeraum regelmäßig kontrolliert werden?
Ja – IMSBC Code und SOLAS verlangen kontinuierliche Temperaturüberwachung und Dokumentation.

Welche Schüttgüter sind besonders kritisch?
Kohle, DRI, Getreide, Ölsaaten und Düngemittel – alle sind im IMSBC Code mit Temperaturvorgaben geregelt.

Wird der CargoTemp Roller offiziell anerkannt?
Ja – er unterstützt Reedereien zuverlässig bei der Einhaltung von IMSBC, SOLAS und Inspektionsanforderungen.

Führt der CargoTemp Roller automatische Selbsttests durch?
Ja. Nach dem Einschalten prüft das Gerät den Fühler automatisch und überwacht das Signal permanent auf Plausibilität. Fehler wie ein Fühlerbruch werden im Display angezeigt. Der CargoTemp Roller ist zudem wartungsfrei.